Die letzten Tage

Es ist kaum vorzustellen in meinem Kopf. Wir sind seit 77 Tagen unterwegs. Oder auch: seit 2 Monaten und 16 Tagen. Und es ist ein Ende unserer Reisezeit in Sicht. Zumindest der Zeit des aktiven Herumreisens. Davon kann ich die letzten Tage an einer Hand abzählen. Denn wir werden nur noch bis zum Sonntag durch den Balkan reisen. Dann werden wir die letzten drei Wochen mit fester Anschrift bei den Fackelträger in Albanien, in Erseka, verbringen.

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Reisegedanken

Als wir die letzten Tage Fotos angeschaut haben, mussten wir manchmal richtig überlegen wo es war und was wir unternommen haben. Wir haben in den letzten Wochen unzählige Städte gesehen, Cafés besucht und Erlebnisse gehabt. Ungarn, Serbien, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Kosovo und zwei Tage Kroatien. Manchmal überrascht es mich selbst in wievielen Länder wir waren. Länder die mir vorher so unbekannt waren, von denen ich vorher kaum gewusst hatte.

Wir hätte viel mehr machen können, mehr Länder sehen. Wir hätte auch soviel weniger machen können, uns mehr mit den Menschen und Lebensweisen vor Ort auseinander setzen können. Doch ich glaube unser Reisetempo war für uns Beide genau richtig.

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Nun neigt sich die Zeit dem Ende zu. Wir werden diese Woche nutzen Kosovo zu erkunden. Und dann geht es mit einem Zwischenstopp in Tirana wieder zurück nach Südalbanien. Nach Erseka. Dort werden wir vermutlich bis zum Abflug bleiben. Was wir bei unserem Freiwilligen Einsatz (HIER habe ich darüber geschrieben) genau tun, wissen wir im Moment zwar nicht, doch ich werde dazu sicher noch etwas schreiben.

Heimatgedanken

Und ja, falls sich das einige von euch fragen, wir freuen uns auch wieder darauf, zurück nach Deutschland zu kommen. Unsere Familien wiederzusehen, Freunde zu treffen und auch mal wieder andere Kleidung als in den letzten Wochen zu tragen!

Die Zeit, weg von der gewohnten Umgebung, raus aus dem Alltag, hat meinen Blick unglaublich geweitet, auch Blickwinkel verändert.

Auch wenn es nur für ein paar Wochen ist, aber ich merke, ich freu mich darauf, einfach wieder wo zu sein, ohne mir Gedanken darüber zu machen, wo wir als nächstes Schlafen, welche Busse wo abfahren und in welchem Quartier wir Wäsche waschen können. Die Zeit, weg von der gewohnten Umgebung, raus aus dem Alltag, hat meinen Blick unglaublich geweitet, auch Blickwinkel verändert. Doch das Gefühl des „nach Hause Kommens“ ist auch eines, nach dem man sich wieder sehnt.

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Zukunftsgedanken

Ursprünglich habe ich diesen Blog begonnen, um von unserer Reise zu berichten. Erfahrungen weiter zu geben. Aber auch, weil ich immer mehr Freude am Schreiben und auch am Fotografieren gefunden habe.

Und genau aus diesem Grund schreibe ich den Blog weiter, auch nach unserer Reise. Über unsere Zeit in Deutschland, das Wieder-Ankommen. Aber auch über unsere Zeit an der Bibelschule in Österreich, kurzum, über unser Leben. Über die Dinge die mich bewegen. Doch noch gibt es kein richtiges Konzept. Keinen richtigen „Plan“. Deshalb auch an euch die Frage: Was würde euch noch interessieren? Noch weitere Details der Reise? Mehr Persönliches über mich oder uns Beide? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr dazu etwas in den Kommentaren schreibt!

Die nächsten Tage gehen dann auch die Berichte aus Mazedonien und Kosovo online! Habt alle eine schöne Woche 🙂

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