Von Kotor ins Lovćen Gebirge

Es nahen sich die letzten Stunden in der wunderschönen Küstenstadt Kotor. Als Abschluss buchten wir eine Tour. Die uns einmal mehr zeigte, das Montenegro eines der schönsten Länger ist, die ich bisher besucht habe.

Die uns einmal mehr zeigte, das Montenegro eines der schönsten Länder ist, die ich bisher gesehen habe.

Die sogenannte „Great Montenegro Tour“ nutzen wir einmal um nochmals die herrliche Landschaft rund um Kotor zu bewundern, aber auch, um von einem Zwischenhalt aus direkt weiter zu fahren. Denn die letzte Station war die Stadt Budva, die wir ja bereits besucht hatten. Und so eine organisierte Tour ist halt auch irgendwie bequem. Man sitzt im Bus, wird von Ort zu Ort gefahren, zwischendurch ein leckerer Imbiss und man wird am Ende am Busbahnhof abgesetzt. Ein paar der Punkte standen sowieso noch auf unserer „Müssen-wir-noch-sehen-Liste“.

Unter anderem die 25 Serpentinen auf einer der berühmtesten Straßen, der Österreich-Ungerischern Straße fahren. Eine Straße aus dem Jahr 1884. Ein erster Stop war bereits nach der 5. Kurve. Mit einer wirklich tollen Aussicht auf die ganze Bucht von Kotor. Viel besser (weil natürlich viel höher) als vom Ausblickspunkt in Kotor.

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Gasthaus der Familie Milosevic

Weiter ging es, nach einem kurzen Foto-Stop am Ende der Serpentinen, in einem kleinen Bergdorf. Dort haben wir an einem der ältesten Gasthäuser Montenegros (von 1881 eine kulinarische Pause gemacht. Denn neben selbstgebrannten Rakija (Schnapps) gab es selbst geräucherten Schinken und Käse. Unglaublich lecker. Dazu frisch gebackenes Brot. Auch hatten wir die Möglichkeit die Räucherkammer samt den abgehängten Schinken zu bestaunen. Eine kleine Hütte. In der es roch, als hätte man bis eben noch geräuchert. Eine auf jeden Fall lohnenswerte und schmackhafte Unterbrechung!

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Mausoleum hoch über Montenegro

Das Highlight der Tour war auf jeden Fall der Besuch des Berg Lovćen. im gleichnamigen Nationalpark. Wir wurden mit dem Bus bis hoch auf den Berg gefahren und durften dann noch viele, viele Stufen hinauf zum Mausoleum steigen. Das Njegoš-Mausoleum, welches zwischen 1970 und 1974 erbaut wurde. Bereits vorher gab es da die Grabkapelle, von Njegoš in Auftrag gegeben, in der er einige Jahre nach seinem Tod selbst beigesetzt wurde. Auf dem Berg gibt es neben den Mausoleum eine Aussichtsplattform, von der man einen 360° Ausblick bishin zu der Landesgrenze. Mit 1657m gehört dieser Gipfel zu den beiden höchsten im ganzen Lovćengebirge. Absolut sehenswert.

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Im Laufe der Tour besichtigten wir die ehemalige Hauptstadt Cetinje. Durften mit dem Boot über den Fluss durch den Skutarisee Nationalpark fahren, und konnten dabei unzählige Wasservögel beobachten. Anschließend verließen wir unsere Reisegruppe und machten uns auf den Weg zur Hauptstadt des Landes: Podgorica. Dazu später mehr!

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